Tripartite 2026: And the winner is

Tripartite 2026: And the winner is

24. Juni 2026 0 By Tramp

Herzliches Willkommen

Die Tripartite ist immer etwas Besonderes für die drei beteiligten Vereine. Entweder fahren die Wannseeler auf dem Wasserweg Richtung Tegeler See oder wir fahren eben Richtung Süden zum Wannsee. 

Das Spektakel beginnt also immer am Freitag mit dem Verpacken der Boote und dem Weg zu den anderen Vereinen. 

In diesem Jahr sind wir dran, unsere Flotte zum Wannsee zu verlegen und entsprechend ist am Freitag Mittag bereits reger Betrieb im Verein. Die Boote werden gecheckt, die Optis werden in die Randmeer-Jollen verstaut, die Laser auf den Trailern vertäut und nach knapp zwei Stunden macht sich die Kolonne auf dem Wasser fertig für die Reise, die Trailer starten wenig später. Das Wetter ist sehr gut, Sonnenschein und eine leichte Brise.

Auch wenn für die Havel zwischen Tegel und Wannsee kaum ein Gefälle besteht, so hat man doch die Schleuse Spandau dazwischen eingebaut. Und die hatte schon immer Unterhaltungswert.  Dort liegt die Quelle für einige Legenden: akute Sperrung mit Riesenumweg, Mann über Bord und anderes mehr. 

So auch in diesem Jahr: Per WhatsApp teilen uns die Reisenden mit, dass mal wieder eine Betriebsstörung vorliegt. 

Aber nach knapp zwei Stunden geht es weiter und die Karawane mit Michels Motorboot an der Spitze, den drei Randmeerjollen (bepackt mit den Optis) dahinter und unser Motorboot zum Schluss erreicht schließlich den AIYCB. 

Der Empfang ist äußerst herzlich und damit der Start in ein schönes Wochenende gelungen.

 

Samstag

Der Wetterbericht hatte für das Wochenende kaum Wind vorhergesagt, irgendwas zwischen 2 und 5 Knoten, das sah nicht gut aus. Um so mehr waren wir überrascht, als am Samstag Morgen eine angenehme Brise über den See wehte. 

Die verlor sich aber zunehmend und der See leerte sich, je näher es an die Startzeit ging. Also hiess es Startverschiebung und es war Zeit für Spekulationen über den (kommenden) Wind oder andere (wichtige) Themen.

Die Startverschiebung wurde um 15 Uhr aufgehoben, weil keine Aussicht auf eine reguläre Wettfahrt mehr bestand. 

Den am späten Nachmittag aufkommenden Wind nutzten viele Teams um ein paar Schläge auf dem Wasser zu machen, für einige war es das erste Mal, dass sie das Boot in der Teamkonstellation segeln konnten. 

 

Höhepunkt BBQ 

Aber als Ersatz für die ausgefallenen Wettfahrten erwartete die Teams ein wundervolles Barbecue. Das steht bei Amerikanern ja ganz hoch im Kurs und auch die Clubmitglieder vom AIYCB halten diese Tradition hoch. Baked Potatos, Maiskolben, Champignons, Chicken und Brisket, ein Genuss. Das Team zauberte ein Feuerwerk für den Gaumen auf die Teller und ein Lächeln auf die Gesichter. Dazu gab es natürlich den einen oder anderen Durstlöscher. Die Party ging noch lange, einige mussten sich aber auf das WM-Spiel Deutschland gegen die Elfenbeinküste vorbereiten.

 

Sonntag

Wieder war die Vorhersage nicht sehr vielversprechend, die einen tendierten in Richtung Flaute, die anderen sahen eher Gewitterböen bis 10 Bft..

Beide sollten recht behalten, der Tag startete mit Flaute, dann machte sich eine Gewitterfront auf den Weg Richtung Berlin, die in der Stadt zu Verwüstungen geführt haben. Über den Wannsee fegten einige kräftige Böen, aber die Wettfahrtleitung um Roger behielt einen kühlen Kopf und startete nach dem Durchzug der Front zwei Wettfahrten. 

Es wurden spannende Rennen, wie immer Bug an Bug. Die Klassen Randmeer, Bosun, Schwertzugvogel, ILCA (classic und radial) gingen zweimal auf den Kurs, die Optis aus Sicherheitsgründen nur einmal. Der einzige 420er hatte mit den Lenzklappen zu kämpfen, kam aber unter kontinuierlichem Schöpfen auch über den Kurs.

 

Ergebnisse

Es war die 79. Auflage der interalliierten Segelwettkämpfe, 1947 hatte die erste Regatta stattgefunden. Um zu einem Resultat zu kommen, müssen die Platzierungen in den einzelnen Klassen berücksichtigt werden, ein kompliziertes Verfahren. Deshalb lässt sich aus den Einzelresultaten nicht schliessen, wer (welche Nation) Sieger sein wird.

Aber nach einem Imbiss für die Segler und Rechnerei für die Regattaleitung verbunden mit einem Regenschauer gab es dann die Siegerehrung. Die Ergebnisse sind wie folgt:

 

 

 

 

Zum Schluss konnten der CNFT den Cup verteidigen, der Jubel war entsprechend groß. 

 

 

 

 

 

Und ganz zum Schluss wurden die Boote verpackt, die Randmeerjollen blieben noch für den Challenge Cup im Wannsee, die anderen fanden den Weg nach Tegel auf dem Landweg.

Insgesamt blicken wir auf ein sehr schönes Wochenende auf dem Wannsee zurück, super nette Gastgeber, eine klasse Regattaleitung und viele nette Begegnungen.

Im nächsten Jahr findet die 80. Auflage des Wettkampfes beim CNFT statt, die Vorsitzenden der drei Vereine haben versprochen etwas Besonderes zu planen, wir sind gespannt.

Also bis nächstes Jahr auf dem Tegeler See :-).

 

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